zondag 7 april 2019

Exiled in my own country (2010) by Jan Theuninck



This photo is based on my personal experiences !!  last time was in 2019 when a young agent came to tell me in the street I'd better leave the country - I asked him where I should go and told him they follow me abroad since 40 years with their poisonous products 

on video from 6:17 on
Rio de Janeiro - XIV Prêmio Arte na Escola Cidadã - Ensino Médio - from 6:17 on -

it is not "only" the rejection of the other, different, strange, foreign, distant. It is also the exclusion of relatives, of similar ones, with the exploitation of the theme of a supposed internal enemy, infiltrated, insidious, in order to create a general fear and suspicion


ce n'est pas "seulement" le rejet de l'autre, différent, étrange, étranger, lointain. C'est aussi l'exclusion de proches, de semblables, avec l'exploitation du thème d'un supposé ennemi intérieur, infiltré, insidieusement, afin de créer une peur et une suspicion générales

Nach den Erfahrungen im Dritten Reich gab es ein kurzes Erwachen, eine Erkenntnis der Zusammenhänge. Diese Erkenntnis scheint längst wieder untergegangen zu sein. Heute ist man höflich, freundlich, pflegeleicht. Man tut seine Pflicht. Man ist desinteressiert, gestresst, überbelastet. Man schaut weg und schweigt. Man arbeitet sich zu tode, weil es sich so gehört, denn alle tun es. Wer den Widerspruch wagt und ihn lebt, hat im Prinzip nur einen Ausweg. Er darf ihn selbst wählen. Er hat zwar keine direkte Überlebenschance, aber er wird auch nicht direkt ermordet. Die Gesellschaft belächelt solche Leute, schiebt sie ab, der Staat kürzt ihre sozialen Leistungen und damit ihre Überlebenschance, aber sie werden nicht umgebracht. Noch nicht? (Shadowdance, 5 oktober 2003)





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